Liebe Gäste, liebe Freund:innen,

 

Kunst und Kultur sind seit je nicht nur faszinierende Erfahrungswelten, sondern auch unverzichtbare Brücken zwischen menschlichen Individuen und Gemeinschaften.

Neben vielen großartigen Werken und zugehöriger Information lässt sich etwas abseits dieser auch weniger Bekanntes, doch nicht minder Interessantes und Schönes entdecken.

Solch kleine, feine Raritäten aus   Literatur, Bildender und Darstellender Kunst tragen wir hier für Euch zusammen - frei nach dem Zufallsprinzip, eben wie bei einem Kaleidoskop.

Erstes Objekt ist das obige Emblembildchen im Original ein wunderschöner Wandteppich aus dem Reneaissanceschloss Glücksburg (Schleswig-Holstein, erbaut zw.1582-1587). Er zeigt den als Sohn Apolls halbgöttlichen Sänger Orpheus inmitten einer Schar tierlicher Zuhörer, Der griechischen Mythologie nach wurden nicht nur Menschen, sondern die gesamte Natur und nicht zuletzt auch der Unterweltgott Hades und dessen Reich in den Bann von Orüheus Musik gezogen. Beinahe wäre diesem damit auch die Befreiung seiner geliebten, durch einen Schlangenbiss zu Hades beförderten Eurydike gelungen. Hätte sich Orpheus bloß nicht nach ihr umgedreht - Vertrauen ist eben doch manchmal besser als Kontrolle!